Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Modulator (Optik)</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Modulator_(Optik)"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Modulator_Optik rootpage-Modulator_Optik skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Modulator (Optik)</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Ein <b>Modulator</b> ist ein optisches Bauteil, um Licht eine definierte Charakteristik aufzuprägen. Dies kann beispielsweise eine zeitliche oder räumliche <a href="Amplitude" title="Amplitude">Amplituden</a>- oder <a href="Phase_(Schwingung)" class="mw-redirect" title="Phase (Schwingung)">Phasen</a>variation sein.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendungsbeispiele">Anwendungsbeispiele</h2></div>
<p>Anwendungen finden Modulatoren in <a href="Optisches_Spektrometer" title="Optisches Spektrometer">optischen Spektrometern</a>, um Messlicht eine Charakteristik aufzuprägen, so dass es nach Durchlauf durch das Spektrometer besser vom Umgebungslicht separiert werden kann. Das Umgebungslicht bedeutet normalerweise einen gewissen Gleichlichtanteil plus einem Anteil aus der Raumbeleuchtung, der mit den 50&nbsp;Hz (bzw. 60&nbsp;Hz) des Stromnetzes und damit intensitätsmäßig mit 100&nbsp;Hz (bzw. 120&nbsp;Hz) moduliert ist. Letzterer Einfluss kann auch leicht auf elektrischem Wege in das Empfängersignal einkoppeln und kann auf diese Weise mit eliminiert werden. Aber auch störendes reines Gleichlicht kann durch eine Wechselspannungsauswertung des Sensorsignals eliminiert werden. Beispielsweise helfen <a href="Lock-in-Verst%C3%A4rker" title="Lock-in-Verstärker">Lock-in-Verstärker</a> dabei, nur den Signalanteil mit der Frequenz der Modulation zu verstärken und Beiträge von Gleichlicht oder mit anderen Frequenzen auszufiltern.
</p><p>Weitere Anwendungen finden sich in der <a href="Laser" title="Laser">Laser</a>-Materialbearbeitung oder der <a href="Laserentfernungsmessung" class="mw-redirect" title="Laserentfernungsmessung">Laserentfernungsmessung</a>.
</p><p>Wenn es um <a href="Nachrichtentechnik" title="Nachrichtentechnik">nachrichtentechnische Anwendungen</a> geht, dienen Modulatoren dazu, einem Trägerlichtstrahl ein Informations- oder Datensignal aufzumodulieren – analog oder auch digital. Das modulierte Licht wird typischerweise durch ein <a href="Lichtwellenleiter" title="Lichtwellenleiter">Lichtleiterkabel</a> zum Empfänger geleitet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Modulatortypen">Modulatortypen</h2></div>

<p>Folgende optische Modulatoren sind gebräuchlich:
</p>
<ul><li><a href="Akustooptischer_Modulator" title="Akustooptischer Modulator">akustooptischer Modulator</a> (AOM): der Laserstrahl wird an Ultraschallwellen gebeugt</li>
<li>elektrooptischer Modulator (EOM) – auch als <a href="Elektrooptischer_Effekt" title="Elektrooptischer Effekt">elektrooptischer</a> Schalter (EOS) oder Elektrooptischer <a href="Polarisationsmodulator" title="Polarisationsmodulator">Polarisationsmodulator</a><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichnet – ändert Phase oder <a href="Polarisation" title="Polarisation">Polarisation</a>:
<ul><li><a href="Kerr-Zelle" title="Kerr-Zelle">Kerr-Zellen</a></li>
<li><a href="Pockelszelle" class="mw-redirect" title="Pockelszelle">Pockelszellen</a></li>
<li><a href="Fl%C3%BCssigkristall-Anzeige" class="mw-redirect" title="Flüssigkristall-Anzeige">Flüssigkristall-Anzeige</a></li></ul></li></ul>
<ul><li>Wellenlängenmodulatoren bestehen beispielsweise aus schwingend montierten Ablenkspiegeln im Strahlengang innerhalb eines <a href="Monochromator" title="Monochromator">Monochromators</a>, beispielsweise in dispersiven <a href="Optisches_Spektrometer" title="Optisches Spektrometer">optischen Spektrometern</a></li></ul>
<ul><li>Chopper (rotierende Sektorblenden zur Intensitätsmodulation)</li></ul>
<ul><li><a href="Polarisationsmodulator" title="Polarisationsmodulator">Polarisationsmodulatoren</a></li></ul>
<ul><li><a href="Interferometer" class="mw-redirect" title="Interferometer">interferometrische</a> optische Modulatoren:
<ul><li><a href="Mach-Zehnder-Modulator" title="Mach-Zehnder-Modulator">Mach-Zehnder-Modulator</a></li>
<li>zur Modulation von <a href="Laserstrahl" class="mw-redirect" title="Laserstrahl">Laserstrahlen</a> innerhalb oder außerhalb des Resonators (Prinzip des <a href="Fabry-P%C3%A9rot-Interferometer" title="Fabry-Pérot-Interferometer">Fabry-Pérot-Interferometers</a>: <a href="Spiegel#Teildurchlässige_Spiegel" title="Spiegel">teildurchlässige</a> <a href="Planparallel" class="mw-redirect" title="Planparallel">planparallele</a> Spiegel, die zueinander bewegt werden)</li></ul></li></ul>
<ul><li><a href="Piezoelektrizit%C3%A4t" title="Piezoelektrizität">Piezo</a>-Modulation (s. u.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Chopper">Chopper</h3></div>
<p>In der Optik ist ein Chopper (dt. <i>Pulsformer</i>) meist eine rotierende Sektorblende zur Intensitätsmodulation. Sie moduliert das Licht in seiner Intensität rechteckig zwischen 0&nbsp;% und 100&nbsp;%. Ähnliche Modulationen können durch rotierende Spiegel, Winkelspiegel oder Prismen erreicht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Piezo-Modulation">Piezo-Modulation</h3></div>
<p>Bei der Piezo-Modulation wird im Gegensatz zu anderen Modulationsarten nicht das Messlicht beeinflusst, sondern die Probe auf einem Piezo-Kristall montiert und mechanisch gedehnt und gestaucht, wobei man die Richtung der mechanischen Spannung ggf. in mehreren Ausrichtungen auf eine einkristalline Probe einstellen wird. Dadurch wird der Grad der (schon vorher vorhandenen) <a href="Doppelbrechung" title="Doppelbrechung">Doppelbrechung</a> und damit das Reflexions-/Transmissionverhalten der Probe moduliert und damit auch das Messsignal. Die mechanische Spannungsbelastung der Probe durch den Piezomodulator wird exakt parallel oder senkrecht zur optischen Achse des Materials angelegt. Verwendet wird diese Methode vor allem bei Messungen, wo die Doppelbrechung erst durch ein äußeres Magnetfeld verursacht wird, also in der <a href="Magnetooptik" title="Magnetooptik">Magnetooptik</a>.
</p><p>Die Piezo-Modulation liefert, wie teilweise auch die Polarisationsmodulation, sinusförmige statt rechteckige Modulationen, was bei der Auswertung des Empfängersignals natürlich berücksichtigt werden muss.
</p><p>Vgl. auch <a href="Spannungsoptik" title="Spannungsoptik">Spannungsoptik</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auswertung">Auswertung</h2></div>
<p>Zur Auswertung des Empfängersignals verwendet man meist einen <a href="Lock-In-Verst%C3%A4rker" class="mw-redirect" title="Lock-In-Verstärker">Lock-In-Verstärker</a>, der neben dem Empfängersignal auch das Modulationssignal erhält und damit das Nutzsignal vom Untergrund separieren kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendungsbereiche">Anwendungsbereiche</h2></div>
<p>Laserstrahlmodulatoren werden sowohl in der Nachrichtenübertragung als auch zu Forschungs- und Materialbearbeitungszwecken eingesetzt.
Die Modulation kann innerhalb des Laserresonators (sog. <a href="G%C3%BCteschalter" title="Güteschalter">Güteschalter</a> (englisch <i>q-switch</i>)) oder außerhalb im Laserstrahl erfolgen.
</p><p><a href="Diodenlaser" title="Diodenlaser">Diodenlaser</a> (Nachrichtentechnik, Drucktechnik, CD-Brenner) haben meist keinen separaten Modulator, sondern werden über die Modulation des Betriebsstromes moduliert.
</p><p>In <a href="Fl%C3%BCssigkristallbildschirm" class="mw-redirect" title="Flüssigkristallbildschirm">Flüssigkristallbildschirmen</a> (LCD) befinden sich ebenfalls elektrooptische Modulatoren: sie drehen die Polarisationsebene des Lichtes der Hintergrundbeleuchtung und arbeiten zusammen mit <a href="Polarisationsfilter" title="Polarisationsfilter">Polarisationsfiltern</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Alternativen">Alternativen</h2></div>
<p>Bei vielen Anwendungen wird an Stelle eines optischen Modulators eine modulierbare Lichtquelle eingesetzt. Für die Durchführung einer Amplitudenmodulation ist jede Lichtquelle geeignet, deren Intensität mit Hilfe des Betriebsstromes verändert werden kann, ohne dass ihr <a href="Spektrum_(Physik)" title="Spektrum (Physik)">Spektrum</a> sich verändert. In der Praxis erfolgt dieses Verfahren am besten mit Leucht- und <a href="Laserdiode" title="Laserdiode">Laserdioden</a>, weil diese hohe Modulationsfrequenzen zulassen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Photoelastischer_Modulator" title="Photoelastischer Modulator">Photoelastischer Modulator</a> als weiteres Beispiel eines Polarisationsmodulators</li>
<li><a href="Spatial_Light_Modulator" title="Spatial Light Modulator">Spatial Light Modulator</a> als Beispiel für räumliche Modulation</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieter Sautter, <a href="Hans_Weinerth" title="Hans Weinerth">Hans Weinerth</a>: <i>Lexikon Elektronik und Mikroelektronik.</i> 2. Auflage, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, S. 477. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=_UT0BQAAQBAJ&amp;pg=PA477&amp;lpg=PA477&amp;dq=Polarisationsmodulator+elektrooptischer+Modulator&amp;source=bl&amp;ots=ERyjQ1aO3L&amp;sig=VECq7EWN1sCrAHRkAN2aBneihh0&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiH5Z21tb_OAhUCSBQKHSXYDRYQ6AEIKTAB#v=onepage&amp;q=Polarisationsmodulator%20elektrooptischer%20Modulator&amp;f=false">Google-Books Vorschau</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen Franz: <cite style="font-style:italic">Optische Übertragungssysteme mit Überlagerungsempfang: Berechnung, Optimierung, Vergleich</cite>. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-83575-9, <span style="white-space:nowrap">S. 15</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=IySEBwAAQBAJ&amp;pg=PA15&amp;lpg=PA15&amp;dq=optischer+Modulator+alternative">google.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Modulator+%28Optik%29&amp;rft.au=J%C3%BCrgen+Franz&amp;rft.btitle=Optische+%C3%9Cbertragungssysteme+mit+%C3%9Cberlagerungsempfang%3A+Berechnung%2C+Optimierung%2C+Vergleich&amp;rft.date=2013&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783642835759&amp;rft.pub=Springer-Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-11-25" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Modulator_(Optik)&amp;oldid=261859248">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>